Alida Cattelan, Diaetologin und klinische Ernährungstherapeutin

Biographische Notizen:

Von der Buntheit meiner Wurzel und meiner Leidenschaft zum Beruf …


Kindheit & Jugend:

Als Kind einer steirischen Mutter und eines venezianischen Vaters im Jahr 1968 geboren, in Padua und Venedig aufgewachsen. Zweisprachigkeit und ganz natürliche Berührung mit der Verschiedenheit der italienischen und österreichischen Kultur und gesellschaftlicher Ordnung –  Prägung meiner Offenheit und tiefes Verständnis für Unterschiede.

1983 Umzug nach Graz, Einschulung in das Akademische Gymnasium und 1987 Reifeprüfung.

Arbeiten & Studium:

Zurück nach Padua und Arbeiten im väterlichen Betrieb. Sehnsucht nach Wissen und Autonomie. Über den zweiten Bildungsweg Studium der Diätologie an der medizinischen Fakultät der Universität Padua.

2002 Uni-Diplomabschluss (vglb. Bachelorstudium in Österreich) mit Auszeichnung.

Beruf & Berufung & Beheimatung

Bereits während des Studiums erste Schritte im Beruf: Diätologische Beratungstätigkeit in öffentlichen und privaten Gesundheitsstrukturen in Padua und Venedig. Mut zum Risiko, Lust auf Veränderung und Liebe zu Tirol (Wohnort meiner Schwester und eigener zentraler Bezugs- und Beziehungsort): 2002 Umzug nach Tirol und Mitarbeit im Bezirkskrankenhaus Kufstein als Klinische Diätologin. Seit 2012 Lehrtätigkeit im Fach Ernährungslehre und Diätetik in der Ausbildung zu Diplom Gesundheits- und KrankenpflegerInnen sowie PflegeassistentInnen und PflegefachassistentInnen und in der Ausbildung zur Heimhilfe bei mehreren Trägern/Schulen.

Ausbau und Intensivierung der freiberuflichen Beratungstätigkeit und 2016 Gründung der eigenen selbständigen Beratungspraxis.

– das Wenige, was Sie tun können, ist viel! –

(Albert Schweitzer)

Mein Credo:

Mit der Notwendigkeit zur Selbststeuerung bin ich von Kindesbeinen an konfrontiert und durfte sie als zentrale Herausforderung zu einer meiner wesentlichen persönlichen Kompetenzen entwickeln. Es ist und bleibt meine Überzeugung, dass auch im Bereich Ernährung das Wenige was man selbst tun kann, recht viel ist, wenn es um Gesundheit, Lebensqualität und Wohlbefinden geht. Meinen Beruf übe ich mit Leidenschaft aus, weil ich dabei meine wissenschaftlichen Fachkenntnisse vor dem Hintergrund der Offenheit für individuelle Vorlieben und Bedürfnisse sowie meine Kommunikationsstärke einbringen kann. Ich arbeite gerne vernetzt und interdisziplinär, weil dadurch die komplexe Bedarfslage der Hilfesuchenden am besten erfasst und behandelt wird. Im Kern geht es mir um ein ehrliches Interesse an meinem Gegenüber und dem Willen zu dessen Wohl (m)einen Beitrag zu leisten. Das motiviert und beflügelt mich – dessen Erfolg ist meine Freude.